Das sollten Sie wissen!

Employer Branding wird für Unternehmen immer wichtiger. Der Fachkräftemangel trifft besonders den Mittelstand hart. Doch welche Massnahmen sind wirklich nachhaltig erfolgreich? 

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Wichtige Employer Branding Massnahmen

LEGEN SIE IHRE UNTERNEHMENSWERTE FEST

Bevor ein Unternehmen nach innen und aussen ein bestimmtes Bild an verschiedene Interessengruppen vermitteln kann, müssen die Werte festgelegt werden, für die das Unternehmen als Arbeitgeber steht. Dazu sollte ein Ausschuss mit Vertretern der verschiedenen Abteilungen zusammenkommen und sich auf einen Wertekatalog einigen. Ebenso sollten Angestellte dazu befragt werden, welche Werte sie mit dem Arbeitgeber in Verbindung bringen. So lässt sich eine mögliche Unstimmigkeit zwischen den vertretenen und den angestrebten Werten erkennen. Bei der Festlegung von Werten geht es nicht nur darum, die Unternehmensrealität widerzuspiegeln. Werte können in gewisser Weise auch als Wegweiser für das Unternehmen dienen.

LEBEN SIE WERTE

Nachdem Sie die Werte ermittelt haben, die Ihr Unternehmen verkörpern möchte, müssen diese auf allen Ebenen des Unternehmens kommuniziert und gelebt werden. Führungskräfte im Unternehmen sollten die Werte an ihre Mitarbeiter vermitteln. Erst wenn diese die Unternehmenswerte verinnerlicht haben, vermitteln sie ein derartiges Bild auch nach außen – an Lieferanten, Kunden oder eben auch potentielle Arbeitnehmer.

BEACHTEN SIE DEN GESELLSCHAFTLICHEN WANDEL DEN GESELLSCHAFTLICHEN WANDEL

Die Gesellschaft befindet sich im Wandel. Entsprechend haben sich auch die Anforderungen der Arbeitskräfte verändert. Für immer mehr Menschen spielt die Work-Life-Balance eine wichtige Rolle. Arbeiten ist zwar wichtig, aber gerade junge Fachkräfte möchten deswegen nicht auf ihr Privatleben verzichten. Immer häufiger erwünschen sich diese die Möglichkeit zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung oder möchten für ein paar Tage pro Woche auch von Zuhause aus arbeiten. Da immer mehr ältere Generationen aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden, führt der Weg nicht an den jungen Arbeitskräften vorbei. Um diese ansprechen zu können, muss man als Unternehmen auf die Bedürfnisse dieser Generationen eingehen und sich entsprechend präsentieren.

NUTZEN SIE SOCIAL MEDIA

Soziale Netzwerke werden immer beliebter. Anwender nutzen dabei Facebook und Co. nicht nur zum Networking, sondern auch zur Jobsuche. Mehr als die Hälfte der Studenten nationalen Universitäten gab an, auch in sozialen Netzwerken nach dem Traumarbeitgeber Ausschau zu halten. Dort müssen Sie als Unternehmen ansetzen: Präsentieren Sie sich als attraktiver Arbeitgeber auf Plattformen wie LinkedIn, Facebook, Instagram, Twitter oder Kununu. Involvieren Sie zudem Ihre Angestellten und veröffentlichen Sie deren Beiträge oder Interviews. So erhalten potentielle Arbeitnehmer ein noch besseres Bild. Sorgen Sie aber dafür, dass ihre Online-Inhalte immer auf dem aktuellsten Stand sind.

MESSEN SIE DEN ERFOLG IHRER EMPLOYER BRANDING MASSNAHMEN

Es ist wichtig, den Erfolg der Massnahmen im Rahmen des Employer Branding anhand verschiedener Kennzahlen zu messen. Die Werte, die in diesem Zusammenhang ermittelt werden, sollten messbar und prognostizierbar sein. Zudem müssen sie in Übereinstimmung mit den Zielen des Employer Branding gewählt werden. Zu den am häufigsten ermittelten Kennzahlen gehört die Bindungsrate für Mitarbeiter, die Zahl der Bewerber, die Einstellungskosten und das Mitarbeiterengagement.

Unser Fazit

Die Zahl der qualifizierten Fachkräfte am Arbeitsmarkt wird immer kleiner – umso wichtiger wird es für Unternehmen, sich mittels der Employer Brand als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und von der Konkurrenz abzuheben. Unternehmen müssen sich dazu auf eine Auswahl an Werten festlegen, die sie nach innen und aussen vermitteln und leben. Zudem wird es immer wichtiger, junge Generationen gezielt durch die Arbeitgebermarke anzusprechen, da immer mehr ältere Arbeitskräfte aus dem Markt ausscheiden. Ungeachtet der Tatsache, welche Massnahmen im Rahmen des Employer Branding gewählt werden, müssen geeignete Kennzahlen zur Erfolgsmessung ermittelt werden. Die Employer Brand ist entsprechend den Veränderungen des Arbeitsmarktes stetig anzupassen.

Employer Branding ist kein Marketing Buzzword mehr.

Es ist zur Notwendigkeit geworden, um sich selbst als attraktiven Arbeitgeber sowohl für potentielle als auch bestehende Mitarbeiter darzustellen. 

Gründe für
Employer Branding

GRUND 1: HÖHERE LEISTUNGSBEREITSCHAFT

Es erweist sich, dass nicht nur eine mitarbeiterfreundliche und qualitativ hochwertige Arbeitsumgebung für höhere Leistungsbereitschaft sorgt. Diese kann ebenfalls durch eine starke Arbeitgebermarke positiv beeinflusst werden. Denn die Mitarbeiter, die ganz und voll hinter dem Unternehmen stehen, erledigen ihre Aufgaben schneller und effizienter. Die höhere Leistungsbereitschaft widerspiegelt sich in einem gut organisierten und motivierten Team, einer reibungslosen Kommunikation zwischen einzelnen Abteilungen und Arbeitsgruppen, Freude am Umgang mit Kunden sowie planmäßig erfüllten Zielvorgaben. Eine starke Arbeitgebermarke fördert die interne Arbeitsproduktivität, die sich wiederum auf die Kundenzufriedenheit und Verkaufszahlen auswirkt.

GRUND 2: ERHÖHTES ENGAGEMENT FÜR UNTERNEHMENSZIELE

Eine starke Arbeitgebermarke verschafft ein Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit unter den Mitarbeitern. Die Unternehmensziele werden zu gemeinsamen Zielen, die einzeln und als Team verfolgt und erreicht werden. Die Mitarbeiter übernehmen die Rolle von Markenbotschaftern, die auf potentielle Kunden einwirken und diese zum Erwerb von Produkten oder Dienstleistungen animieren. Im digitalen Zeitalter des Internets werden positive Botschaften oft durch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und LinkedIn vermittelt. So bekommt das Unternehmen ein menschliches Gesicht und kann seine Kunden davon überzeugen, dass hinter seiner erfolgreichen Geschäftsidee nicht nur das Marketing, sondern vor allem die engagierten Mitarbeiter stehen.

GRUND 3: GERINGERE FLUKTUATIONSRATE

Es steht fest: Je stärker sich die Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen, desto geringer ist das Risiko, dass sie zu anderen Arbeitgebern abwandern. Eine geringere Fluktuationsrate weisen daher diejenigen Unternehmen auf, denen es gelungen ist, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Wie Sie Ihre Fluktuationsrate im Unternehmen errechnen, finden Sie hier: Fluktuationsrate berechnen) Heute bekommen die HR-Verantwortlichen neue Aufgaben zugewiesen, deren Spektrum weit über die klassische Rekrutierung hinausgeht. Denn es reicht nicht länger aus, einen Mitarbeiter zu gewinnen. Das neue Ziel heisst: mit einer starken Arbeitgebermarke den gewonnenen Mitarbeiter langfristig zu behalten. Die regelmässig stattfindenden Mitarbeitergespräche als Instrument der unternehmensweiten Feedback-Kultur sind dazu ein wichtiger Schritt.

GRUND 4: GERINGERE REKRUTIERUNGSKOSTEN

Die guten Gründe für Employer Branding werden darüber hinaus in geringeren Rekrutierungskosten gesehen. Diese hängen nicht nur mit der bereits angesprochenen Fluktuationsrate eng zusammen. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass die Unternehmen mit einer starken Arbeitgebermarke wesentlich geringere Rekrutierungskosten haben als diejenigen, die für potentielle Mitarbeiter als unbekannt und dadurch auch als weniger vertrauenswürdig erscheinen. Mehr noch: Diejenigen Kandidaten, die sich mit dem rekrutierenden Unternehmen identifizieren können, nehmen häufiger einen geringeren Lohn in Kauf. Dies beweist, dass die finanziellen Leistungen nicht die einzigen Anhaltspunkte für Arbeitssuchende sind. Ihre Priorität lautet: sich bei dem „richtigen“ Unternehmen zu bewerben.

GRUND 5: WENIGER KRANKEN- UND FEHLTAGE

Immer mehr Unternehmen bemerken, dass ihre Mitarbeiter an Erkrankungen leiden, die eigentlich vermeidbar wären. Die Rede ist von permanenter Übermüdung, die im schlimmsten Fall zum Burnout-Syndrom führt. Die Folge: Zunehmende Kranken- und Fehltage, die Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Obwohl die Ursachen für eine krankhafte Überlastung von Mitarbeitern in unterschiedlichen Problemen liegen, ist eines sicher: Das Unternehmen mit einer starken Arbeitgebermarke kann seine Mitarbeiter nachhaltig an sich binden und ihnen einen erfüllenden Arbeitsplatz mit attraktiven Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Das Fazit: Die Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen, verzichten gern auf Kranken- und Fehltage, wenn diese ihnen als nicht notwendig erscheinen.

Wie wir Ihnen helfen können

Wir analysieren wie Ihr Unternehmen auf Stellensuchende wirkt und welche Leistungen Sie Ihren Mitarbeitenden anbieten. So erhalten Sie wichtige Inputs, um Ihre Arbeitgebermarke für die Zukunft zu stärken um Optimierungen vornehmen zu können. Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie in Zukunft noch besser Talente ansprechen und Mitarbeitende an Ihr Unternehmen binden.

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